Die politische Lage: polarisiert. Unsere Gesellschaft: verunsichert. Journalisten: unter Druck.

Derzeit braucht es dringender denn je Reporterinnen und Reporter, die ihre Leser ernst nehmen und unsere komplexe Lage in Worte und Bilder kleiden.
Vor allem braucht es junge Journalistinnen und Journalisten mit Motivation und frischen Ideen. Aus diesem Grund schreiben das Netzwerk JungeJournalisten.de, die Heinrich-Böll-Stiftung und DER SPIEGEL den Reportagepreis für junge Journalistinnen und Journalisten aus. Gemeinsam suchen wir tiefe Recherchen, aufmerksame Beobachtungen und engagierte, bestenfalls multimediale Berichterstattung. Bis zum 22. August 2017 ist es möglich, sich zu bewerben.

Bedingungen:
Wir suchen die beste Reportage junger Journalistinnen und Journalisten in deutscher Sprache. Die Definition von Reportage ist zwar umstritten. Texte, die sicher aus der Gattung fallen, können wir aber leider nicht berücksichtigen. Die Reportagen müssen ein politisch und/oder gesellschaftlich relevantes Thema behandeln.

Kriterien:
Einsender(innen) dürfen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung, bei unveröffentlichten Texten zum Zeitpunkt des Schreibens, nicht älter als 30 Jahre gewesen sein. Ausgeschlossen sind Veröffentlichungen in überregionalen Zeitungen und Zeitschriften sowie deren Online-Angeboten, darunter fallen auch die regionalen und lokalen Seiten von überregionalen Medien. Die Veröffentlichung darf nicht länger als ein Jahr zurückliegen (Stichtag: 1. Juli 2016).

Preise:
Die/der Sieger(in) erhält 1.500 Euro Preisgeld, Platz 2 bekommt 500 Euro und Platz 3 erhält 250 Euro. Alle drei sind eingeladen zur feierlichen Preisverleihung, die am 21. Oktober 2017 in Berlin stattfinden wird. Die Gewinnertexte wird SPIEGEL ONLINE nach der Verleihung (ggf. überarbeitet) veröffentlichen.

Jury:

  • Lara Fritzsche, Redakteurin des „SZ-Magazins“ und Autorin
  • N.N., DER SPIEGEL
  • Maria Exner, stellvertretende Chefredakteurin ZEIT ONLINE
  • Prof. Dr. Stephan Weichert, Macromedia Hochschule / Hamburg Media School
  • Annette Maennel, Leiterin der Abteilung Kommunikation der Heinrich-Böll-Stiftung
  • Benjamin Piel, Redaktionsleiter „Elbe-Jeetzel-Zeitung“ und Theodor-Wolff-Preisträger 2014
  • Jens Twiehaus, freier Medienjournalist, Netzwerk JungeJournalisten.de

Formalia:
Die Texte dürfen nicht länger als 12.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) sein. Alle Texte müssen unformatiert in einem Dokument im Format .doc oder .odt über das Formular unter http://tinyurl.com/Reportagepreis-2017 eingereicht werden. Selbst produzierte Fotos, Video- und Audiodateien können ebenfalls hochgeladen werden.

 

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