Reportagepreis für junge Journalistinnen und Journalisten 2017

Reportagepreis für junge Journalistinnen und Journalisten 2017

Die politische Lage: polarisiert. Unsere Gesellschaft: verunsichert. Journalisten: unter Druck. Derzeit braucht es dringender denn je Reporterinnen und Reporter, die ihre Leser ernst nehmen und unsere komplexe Lage in Worte und Bilder kleiden. Vor allem braucht es junge Journalistinnen und Journalisten mit Motivation und frischen Ideen. Aus diesem Grund schreiben das Netzwerk JungeJournalisten.de, die Heinrich-Böll-Stiftung und DER SPIEGEL den Reportagepreis für junge Journalistinnen und Journalisten aus. Gemeinsam suchen wir tiefe Recherchen, aufmerksame Beobachtungen und engagierte, bestenfalls multimediale Berichterstattung. Bis zum 22. August 2017 ist es möglich, sich zu bewerben. Bedingungen: Wir suchen die beste Reportage junger Journalistinnen und Journalisten in deutscher Sprache. Die Definition von Reportage ist zwar umstritten. Texte, die sicher aus der Gattung fallen, können wir aber leider nicht berücksichtigen. Die Reportagen müssen ein politisch und/oder gesellschaftlich relevantes Thema behandeln. Kriterien: Einsender(innen) dürfen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung, bei unveröffentlichten Texten zum Zeitpunkt des Schreibens, nicht älter als 30 Jahre gewesen sein. Ausgeschlossen sind Veröffentlichungen in überregionalen Zeitungen und Zeitschriften sowie deren Online-Angeboten, darunter fallen...
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Roter Teppich für „Grenzgänger“

Roter Teppich für „Grenzgänger“

An der der 22. Filmschau Baden-Württemberg im Metropolkino Stuttgart wurden vier Kurzfilme zum Thema „Grenzgänger“ durch das Bischöfliche Jugendamt (BJA) der Diözese Rottenburg-Stuttgart ausgezeichnet. Zum vierten Mal in Folge wurde zusätzlich die Kategorie Publikumspreis vergeben, mit dem die feierliche Preisverleihung begann. Das Musikvideo „Peace for Syria“ der Stuttgarter HipHop Band Grenzgänger erhielt den mit 300 Euro dotierten Preis für ihre gekonnt gerappte Message für mehr Solidarität und Empathie für alle, die unter Krieg leiden oder sich auf der Flucht davor befinden. Das Thema Fremde, Flüchtlinge und Asylpolitik im Allgemeinen stand auch im Gewinnerfilm der Alterskategorie 20 bis 25 Jahre im Mittelpunkt. In „Mitfahrer“ von Daniela Schramm Moura aus Stuttgart entfaltet sich ein Beziehungskonflikt zwischen einem jungen – scheinbar weltoffenen – Paar, das einen Mann aus Gambia über die Grenze mitnehmen will. Überzeugend zeigen die zwei Hauptdarsteller die ganze Palette an Emotionen auf, die zwischen zwei Menschen entstehen, die in der eskalierenden Auseinandersetzung zunehmen erkennen, dass der andere doch so ganz anders tickt,...
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