„Digitale Schülerzeitung – Schritt für Schritt zum eigenen Online-Auftritt“

Workshopreihen als Ausgangspunkt Jung, digital und Schule. Dass das zusammen passt, bewiesen in den letzten Jahren bereits zahlreiche Schulen aus ganz Bayern. Begleitet von erfahrenen Trainer*innen der Bundesvereinigung Jugendmedienbildung e. V. entwickelten sie über mehrere Monate ein Konzept für ihre eigene Online-Schülerzeitung. Teilweise waren bereits Printausgaben vorhanden, manchmal wurde aber auch eine neue digitale Redaktion gegründet. Um das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und praktische Hilfestellungen zu erhalten, standen den Schüler*innen und Lehrkräften stets unsere Trainer*innen zur Seite. Doch nach den Workshops war nicht Schluss: In mehreren Runden trugen wir Best Practices, Dos & Dont's sowie Konzepte aus den unterschiedlichen Schulen zusammen, um die Erfahrungen an andere Schülerzeitungsredakteur*innen weiterzugeben. Das Ergebnis kann sich sehen lassen Für Macher*innen von Online-Schülerzeitungen gibt es nun einen umfassenden Leitfaden, den das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus in Zusammenarbeit mit der Bundesvereinigung Jugendmedienbildung e. V. herausgegeben hat. Der Leitfaden bündelt die Erfahrungen unterschiedlicher Schulformen und Altersstufen und hilft dabei, eine Online-Schülerzeitung praktisch umzusetzen – sowohl ergänzend zu einer gedruckten...
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Jugendeigene Medien online gleich behandeln

Zeitungen und Zeitschriften, die von Jugendlichen für Jugendliche herausgegeben werden, dürfen auch Jugendliche als Verantwortliche im Sinne des Presserechts (V. i. S. d. P.) benennen. Eine entsprechende Regelung findet sich in allen Presse- bzw. Mediengesetzen der Länder. Will eine Redaktion die gleichen Inhalte online verbreiten, muss sie jedoch einen volljährigen Verantwortlichen im Sinne des Rundfunkrechtes benennen. Ein Umstand, den es zu verändern gilt. Dazu ist eine Änderung des Staatsvertrages über Rundfunk und Telemedien (RStV) nötig. Der regelt, neben dem Telemediengesetz (TMG), wie online erscheinende (Jugend)Medien zu kennzeichnen sind. Dort heißt es in Paragraf 55 Absatz 2 Satz 3: „Als Verantwortlicher darf nur benannt werden, wer (…) 3. voll geschäftsfähig ist (…).“ In Anlehnung bspw. an Artikel 5 Absatz 4 des Bayerischen Pressegesetzes (BayPrG) könnte als Satz 4 ergänzt werden: „Satz 3 Nr. 3 gilt nicht für Telemedien, die von Jugendlichen für Jugendliche angeboten werden.“ Auf diesem Weg ließe sich eine Ungleichbehandlung beenden, die schon im Mediendienste-Staatsvertrag, dem Vorgänger des RStV, enthalten war. Eine...
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Wir sind medienclan.de: Drei Fragen an Roman Kindl

Wir sind medienclan.de: Drei Fragen an Roman Kindl

Wann hast du Schülerzeitung gemacht und hatte deine Schülerzeitung bereits einen Online-Auftritt? Ich habe Schülerzeitung von 2005 bis 2009 gemacht – und zwar den HUGO am Paul-Pfinzing-Gymnasium Hersbruck. Wir hatten zeitweise einen Online-Auftritt, der mit Joomla! umgesetzt war. Aufgrund mangelnden Interesses der Redaktion wurde dieser aber wieder eingestellt. Was hast du während deiner Zeit in der Schülerzeitung gelernt, was dir heute im Job hilft? Vor allem, wie man druckfertige PDFs abliefert und mit Content-Management-Systemen wie WordPress, Drupal und Joomla! umgeht. Was müssen Schülerzeitungsredaktionen tun, wenn sie mit ihrer Zeitung online gehen wollen? Ihr müsst zuerst entscheiden, welchem Zweck euer Online-Auftritt dienen soll. Wenn er lediglich eure gedruckte Schülerzeitung begleiten soll, kommt ihr mit viel weniger Aufwand aus, als wenn ihr eine vollwertige Online-Schülerzeitung machen wollt. Erst mit einem durchdachten Konzept solltet ihr alles weitere angehen, etwa die Auswahl der technischen Basis, des Webhosters, der Rubriken usw. Auch die Finanzierung eures Online-Auftritts müsst ihr mitbedenken.   Roman Kindl begleitete als Teamer eine bayrische Schülerzeitung dabei ihre Online-Ausgabe zu...
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